Batterieprüfung
in der Produktion mit aktiver Thermografie
Mit Thermografie sichern Sie Qualität und Sicherheit entlang der Batterieproduktion – von der Separatorfolie bis zur fertigen Zelle. Unsere Prüfstände und Anlagen erkennen Partikel, Nahtfehler und thermische Abweichungen berührungslos, objektiv und vollautomatisch.

So funktioniert’s – kompakt erklärt
Unsere Thermografie-Prüfsysteme nutzen gezielt eingestrahlte Laserimpulse, um definierte Wärmeströme in Batteriezellen oder -komponenten zu erzeugen. Hochauflösende Infrarotkameras erfassen, wie sich die Wärme verteilt und wieder abkühlt. Daraus lassen sich durch mathematische Modelle relevante Material- oder Strukturparameter zuverlässig bestimmen. Die Systeme sind flexibel skalierbar – ob als kompaktes Laborsystem oder integrierte Inline-Prüfanlage für die Serienfertigung.
Was wird geprüft - und warum ist es so wichtig?
Die Qualitätssicherung von Hochleistungsbatterien erfordert präzise Prüfverfahren entlang der gesamten Produktionskette. Unsere Thermografie-Prüfanlagen ermöglichen eine berührungslose, automatisierte Kontrolle – von der Separatorfolie bis zum Zellgehäuse.
Separatorfolien (Partikelerkennung, Schichtdicken)
Zellterminals und Zellgehäuse (z. B. Schweißnahtqualität)
Zellen und Module (Wärmeleitfähigkeit, Temperaturverhalten)
Behälterkomponenten (Dichtheitsprüfung)
Schweißnahtprüfung an Zellverbindern und Busbars
In der Modulmontage wird jede Zelle über geschweißte Zellverbinder und Busbars kontaktiert. Fehler in diesen Schweißnähten – Poren, fehlende oder zu kleine Anbindungsflächen – erhöhen den Übergangswiderstand. Die Folge: lokale Erwärmung im Betrieb, Leistungsverlust bis hin zum Sicherheitsrisiko für das gesamte Modul.
Klassisch werden solche Verbindungen per Schliffbild geprüft: zerstörend, aufwendig und nur als Stichprobe. Die elektrische Widerstandsmessung wiederum erkennt zwar Totalausfälle, aber kaum grenzwertige Anbindungen.
Mit laserbasierter aktiver Thermografie prüft edevis jede einzelne Verbindung berührungslos: Ein Laserimpuls erwärmt die Schweißstelle, die Infrarotkamera erfasst, wie die Wärme durch die Verbindung abfließt. Die tatsächliche Anbindungsfläche wird sichtbar und automatisch bewertet – inline, im Takt der Fertigungslinie, als 100-%-Prüfung mit lückenloser Dokumentation.
Funktionsweise
Durch den Einsatz intelligenter Auswertealgorithmen lassen sich Prüfprozesse exakt an die jeweilige Anwendung anpassen – sei es bei Separatorfolien, Zellgehäusen oder kompletten Batteriemodulen. Die Technologie ist sowohl für Laboruntersuchungen als auch für den Inline-Einsatz in der Serienfertigung ausgelegt.




Schweißnähte präzise prüfen
FAQ
Unsere häufig gestellten Fragen – einfach und schnell beantwortet.
Ist die thermografische Batterieprüfung zerstörungsfrei?
Ja, sie arbeitet berührungslos und zerstörungsfrei. Anders als beim Schliffbild wird kein Bauteil geopfert – statt Stichproben lässt sich die gesamte Produktion prüfen.
mehr erfahrenLässt sich die thermografische Batterieprüfung in die Fertigungslinie integrieren?
Ja. Die Prüfsysteme arbeiten vollautomatisiert inline – als 100-%-Prüfung im Takt der Linie, mit automatischer Ausschleusung fehlerhafter Teile und lückenloser Dokumentation jedes Prüfergebnisses.
mehr erfahrenWas passiert bei festgestellten Mängeln?
Defekte Batterien werden ausgetauscht oder recycelt, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
mehr erfahrenWelche Fehler werden an Zellverbinder-Schweißnähten erkannt?
Poren, fehlende oder zu kleine Anbindungsflächen und kalte Verbindungen. Sie werden über den gestörten Wärmefluss durch die Verbindung sichtbar – objektiv und automatisch bewertet.
mehr erfahrenWelche Zellformate lassen sich prüfen?
Pouchzellen, prismatische und zylindrische Zellen sowie Module und Pack-Komponenten. Anregung und Optik werden auf das jeweilige Bauteil ausgelegt – die Machbarkeit klären wir vorab im edevis-Prüflabor.
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